| Kindergarten Linzerstraße

Ein Holzbau in ziegelroter Hülle

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Standort
Linzer Straße 417, 1140 Wien

Planungsbeginn
08/2013

Baubeginn
08/2014

Fertigstellung
02/2015

Grundstücksfläche
5024 m2

Bruttogeschossfläche
342 m2

Nettonutzfläche
298 m2 

Verantwortlicher Partner
Christian Aulinger 

Projektteam
Julia Preschern, Irene Hrdina, Nicole Mange, Alexandra Lamperti

Auftraggeber
Magistratsabteilung 10, Wiener Kindergärten
Magistratsabteilung 34, Bau- und Gebäudemanagement
Magistratsabteilung 19, Architektur und Stadtgestaltung

Konsulenten
Statik: JR Consult ZT GmbH
Haustechnik: HKS-Projekt Planungsgesellschaft m.b.H
Bauphysik: Schöberl & Pöll GmbH Bauphysik und Forschung

Ausführende Firmen
GU Gebäude: Schmid Holzbau GmbH
BM Grundbau: Hitthaller+Trixl Baugesellschaft m.b.H.

                                             Visualisierungen
TC ZT GmbH

Z:PROJEKTE020_KIP - KIGA Pavillons3 PLANUNG320 Architektur

Der Erweiterungsbau zum bestehenden Kindergarten Linzer Straße 417 ist eines aus einer Serie von 4 Kindergartenprojekten für die Stadt Wien, die auf Basis des WSP- Bausystems in CLT Bauweise weiterentwickelt und ausgeführt wurden. Für diese Projekte wurde mit der Stadt Wien ein Raumprogramm und eine Grundrissfigur entwickelt, die sich unter verschiedensten Rahmenbedingungen anwenden lässt. Grundriss und Konstruktion der 4 Projekte sind identisch, das architektonische Erscheinungsbild von Dach und Fassade wurde individuell gestaltet und aus dem Kontext des jeweiligen Standortes heraus gestaltet.

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Das Gebäude verfügt über zwei große Räume mit je 100m², möbelartige Einbauten teilen diese Räume in jeweils einen Gruppenraum, Garderobe, und Abstellraum. Diese beiden großen Räume werden wiederum durch eine mehrfach nutzbare Zone (Mehrzweckraum), bzw. eine Sanitärzone mit den WCs und einer Küche miteinander verbunden. Dieses Gebäudekonzept ermöglicht einen Verzicht auf jegliche Gangflächen, was sich besonders günstig im Verhältnis BGF zu Nutzfläche auswirkt.

Für den Standort Linzer Straße 417 wurde ein ziegelrotes Satteldach und eine Fassade mit den gleichen kleinformatigen Faserzementplatten vorgesehen. Dies betont die Einfachheit der archetypischen Form des kompakten Baukörpers, der in Bezug zum denkmalgeschützten Bestandsgebäude aus der Biedermeier Zeit und dessen dominierenden Ziegeldach gesetzt wird.

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